Lehrerfortbildung – Architektur macht Schule – Wahrnehmen, Verstehen, Perspektiven wechseln, Gestalten und Zukunft denken – LWH in Lingen, März 2026

Kunstwerke der teilnehmenden Lehrer.

2-tägiges Seminar für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter. Architektur als Werkzeug für kreatives und ganzheitliches Lernen. In dieser praxisorientierten Fortbildung entdecken Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende, wie Architektur genutzt werden kann, um Kinder spielerisch zum Wahrnehmen, Fragen, Forschen, Gestalten und Perspektivwechsel anzuregen. Architekturvermittlung braucht einen festen Platz in der Schule!

Anhand zahlreicher praktischer Beispiele aus den Bereichen Wahrnehmung, Entwerfen + Bauen, Wohnen in anderen Ländern, sowie Zukunft und Nachhaltigkeit entstehen Ideen, die sich direkt in den eigenen Unterricht übertragen lassen.

Das Ziel ist es Kindern einen neuen Blick auf ihre Umwelt zu ermöglichen – und sie zu ermutigen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, auszudrücken und ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten.

Sofort einsetzbare Ideen für den Unterricht
Viele praktische Übungen, die sich direkt in den Unterricht integrieren lassen, ohne dass dafür ein Architekturstudium oder besondere Vorkenntnisse notwendig sind

Architektur wird zum Werkzeug für viele Lernbereiche
Architektur verbindet zahlreiche Kompetenzen: Wahrnehmung, Sprache, Mathematik, Sachunterricht, Kunst, Werken, Geografie, Sozialkompetenz und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Kinder lernen, ihr eigenes Umfeld bewusst wahrzunehmen
Die Fortbildung zeigt, wie Kinder dazu angeregt werden können, ihre Umgebung nicht einfach als gegeben hinzunehmen, sondern zu beobachten, zu hinterfragen und eigene Bedürfnisse zu formulieren: Was gefällt mir? Was brauche ich? Warum fühlt sich ein Raum gut oder schlecht an?

Kreativität ohne „richtig oder falsch“
Architektur bietet Kindern einen wunderbaren Zugang zu offenen Aufgaben. Es gibt nicht nur eine richtige Lösung. Dadurch können Kinder eigene Ideen entwickeln, ausprobieren und selbstbewusst präsentieren.

Perspektivwechsel wird spielerisch trainiert
Beim Entwerfen werden Kinder beispielsweise zu Bauherren, Architekten oder Stadtplanern. Sie müssen überlegen: Wer lebt hier? Was braucht diese Person? Wie muss der Raum gestaltet sein? Damit werden Empathie und die Fähigkeit gefördert, andere Perspektiven einzunehmen.

Räumliches Denken und mathematische Kompetenzen fördern
Größen, Proportionen, Formen, Orientierung, Maßstab, Symmetrie und geometrische Körper lassen sich über Architektur ganz praktisch erfahren – und nicht nur abstrakt auf einem Arbeitsblatt

Unterschiedliche kulturelle Lebensweisen kennenlernen
Über „Wohngeschichten und fremde Kulturen“ können Kinder entdecken, dass Menschen weltweit ganz unterschiedlich wohnen und bauen und dass diese Unterschiede häufig mit Klima, Materialien, Traditionen und Lebensweisen zusammenhängen.

Zukunftsthemen kindgerecht vermitteln
Klimawandel, Energie, Bevölkerungsentwicklung, neue Wohnformen und nachhaltiges Bauen können über konkrete kreative Aufgaben für Kinder greifbar werden.

Geeignet für

Lehrkräfte, angehende Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter

Dauer

2 Tage oder mehrere Einheiten an verschiedenen Tagen

Ort

In Akademien/Instituten für Lehrkräftebildungen oder ähnlichen Einrichtungen

Teilnehmerzahl

6 – 12 Personen, in Absprache sind auch größere Gruppen möglich

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